Factory-X

Factory-X - ein souveräner Datenraum für den Maschinen- und Anlagenbau

Das Projekt

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit mehreren Instituten, darunter dem Fraunhofer IOSB-AST, am Förderprojekt Factory X beteiligt. Übergeordnetes Ziel ist es, die technische Interoperabilität in einem branchenübergreifenden, offenen Datenökosystem zu ermöglichen. Factory-X setzt dabei auf Lösungen auf, die im Catena-X Automotive Network geschaffen wurden, adaptiert diese und/oder schafft branchenspezifische Lösungen für konkrete Anwendungsfälle. Ein Kernanliegen ist es, Interoperabilität zwischen sich herauskristallisierenden domänenspezifischen Datenräumen zu wahren. Denn klar ist, dass Teilnehmer eines Datenökosystems zugleich auch Bestandteile weiterer Industriesektoren sein können. Der Standardisierung kommt daher eine Schlüsselrolle zu.

Das Fraunhofer IOSB-AST ist im Use Case "Energy Consumption and Load Management" aktiv. Dabei geht es um die Optimierung des Energieeinsatzes, die Verringerung des CO2-Fußabdruckes und eine netzdienliche Produktion, wobei Industrieunternehmen und die Engergiewirtschaft über einen Datenraum verbunden werden sollen.

Das Fraunhofer IOSB-AST erarbeitet dabei die Capability „Load Management“, die energetische Flexibilitäten aus den Produktionsprozessen mit vor-Ort verfügbaren Flexibilitäten durch Energiespeicher zusammenführt. Die hieraus resultierenden Flexibilitäten können zur Erhöhung der Eigenversorgung, zur Vermeidung von Lastspitzen oder als Angebot an Energieversorger und Netzbetreiber genutzt werden. Dazu werden zunächst die Produktionsprozesse und das gesamte Energiesystem eines Unternehmens analysiert. Anschließend werden die Anforderungen an die Referenzarchitektur erarbeitet und die Capability Load Management validiert. In Zusammenarbeit mit DMG MORI wird ein Umsetzungskonzept für ein ganzheitliches Energiemanagement entwickelt.

Unsere Lösungen

  • Weiterentwicklung von Methoden zur Erschließung von Energieflexibilität und -effizienz in Industrieunternehmen
  • Integration dieser Methodiken in das Energiemanagement und deren Anwendung im Anwendungsfall "Energy Consumption and Load Management"
  • Gewährleistung der datenraumübergreifenden Interoperabilität
  • Entwicklung von Algorithmen zur Day-Ahead-Planung, zur Integration in das Capability Load Management
  • Entwicklung von Umsetzungskonzepten im Rahmen der Factory-X-Architektur in enger Abstimmung mit DMG MORI

Projektpartner

  • August Wilhelm Scheer Institut
  • BASF
  • Berger Holding
  • Catena-X e.V.
  • Codewerk
  • DMG MORI
  • Empolis
  • EPLAN
  • Estainium
  • Eviden
  • Festo
  • Fraunhofer
  • German Edge Cloud
  • Hilscher
  • ifm diagnostic
  • IFW - Leibniz Universität Hannover
  • igus
  • inovex
  • InstaWerk
  • ISW - Universität Stuttgart
  • Lenze
  • LNI e.V.
  • Matchory
  • MT Analytics
  • Open Industry 4.0 Alliance
  • Pakic
  • Phoenix Contact
  • prenode
  • proALPHA
  • RIF Engineering & Consulting
  • Ruhr-Universität Bochum
  • SAP
  • Scheer
  • SCHUNK
  • SDFS Smarte Demonstrations-fabrik Siegen
  • SICK
  • Siemens
  • SmartFactory-KL e.V.
  • soffico
  • Software AG
  • TRUMPF
  • T-Systems
  • TÜV SÜD Chemie Service
  • Uhlmann Group
  • VDMA e.V.
  • WITTENSTEIN
  • ZVEI e.V. (FE)

Das Projekt Factory-X wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

  • Förderkennzeichen: 13MX001F
  • Laufzeit: 01/2024-06/2026